Warum Grand Ages kein wirklich gutes Spiel ist
#1
Zunächst möchte ich als Softwareentwickler den Kollegen zu dem weitestgehend bugfreiem Spiel gratulieren, das ist heute leider keine Selbstverständlichkeit!
Jetzt zu der Rezension: die Idee an ein Aufbaustrategiespiel eine Handelssimulation anzuhängen ist originell und hat mich bewogen diesen Titel sofort beim Erscheinen zu kaufen.
Das Städtemanagement bleibt zwar deutlich hinter den entsprechenden Spezialtiteln zurück, entspricht aber durchaus vergleichbaren Hybridtiteln und ich finde das gut gelungen und durchaus ausreichend.
Der Handelsteil ist mir persönlich zu flach. Ohne Kontor entfallen mir zu viele Möglichkeiten, die durch das Depot nicht kompensiert werden, und das Ganze ist mir persönlich viel zu stark auf massenhaften automatischen Handel ausgelegt. Es gibt in diversen Rezensionen die Beschwerde, dass zu wenig passiert und man ständig die Leertaste drücken muss - ich handele komplett manuell und habe nie Langeweile... Mein Wunsch: gebt mir mein Kontor wieder!
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich seit fast 25 Jahren Computer spiele und in meinem Leben dutzende Strategietitel verschiedener Preisklassen ausprobiert habe. In diesem Sinne möge der geneigte Leser folgende Einschätzung nicht für eine humoristische Überzeichnung halten, sondern als ernsthafte Qualitätsangabe begreifen: die automatische Steuerung der Armeeeinheiten ist vollkommen unbrauchbar und im aktuellen Zustand das mit Abstand Schlechteste, das mir in diesem Bereich jemals unter die Augen gekommen ist. Gegnerische Händler laufen einfach durch meine Einheiten hindurch und irgendwann später "merken" die das und laufen dem Händler hinterher. Auf einer Kreuzung vor einer gegnerischen Stadt steht eine meiner Einheiten. Als ein feindlicher Händler die Stadt verlässt läuft meine Einheit los und verlässt die Strasse, damit der Händler gut vorbei kann. Aber der absolute Tiefpunkt ist die Belagerung! Ich habe eine Stadt mit 2x Bogenschützen und 6x Streitkolbenträgern belagert. Zunächst muss man sich bewusst machen, dass in diesem konkreten Fall eine Belagerung an sich schon total sinnfrei ist: es stehen 1,5 mal mehr Profikrieger vor der Stadt, als diese Arbeiter hat und befestigt ist diese auch nicht. Es werden also Zelte aufgebaut und EWIG belagert. Während der Belagerung betreten und verlassen diverse gegnerische Händler unbehelligt die Stadt - logisch, sie wird ja nur belagert! Auch in der Stadt wird im Laufe der Monate fröhlich gebaut und die Zahl der Arbeiter steigt, stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin... Jetzt zeigt sich das Fiasko in voller Schönheit! Von Außerhalb nähert sich 1x feindliche Bogenschützen und meine beiden Bogenschützen brechen die Belagerung ab um sich mit denen zu hauen. Der eine läuft deswegen einmal um die komplette Stadt herum. Naja, ok. In der Stadt wurde 1x Landwehr gebaut und diese greift jetzt an. Daraufhin brechen alle 6 Streitkolbeneinheiten die Belagerung ab, um diese Luschies zu verhauen und danach die Belagerung wieder komplett von vorn anzufangen. Das kann doch nicht euer Ernst sein! Wenn ihr keine brauchbaren Algorithmen hinkriegt gebt die manuelle Steuerung der Armeeeinheiten frei - so geht es auf jeden Fall nicht!
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#2
(26-10-2015, 09:32 AM)Drulock Wrote: Zunächst möchte ich als Softwareentwickler den Kollegen zu dem weitestgehend bugfreiem Spiel gratulieren, das ist heute leider keine Selbstverständlichkeit!
Jetzt zu der Rezension: ....
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich seit fast 25 Jahren Computer spiele und in meinem Leben dutzende Strategietitel verschiedener Preisklassen ausprobiert habe. In diesem Sinne möge der geneigte Leser folgende Einschätzung nicht für eine humoristische Überzeichnung halten, sondern als ernsthafte Qualitätsangabe begreifen: die automatische Steuerung der Armeeeinheiten ist vollkommen unbrauchbar und im aktuellen Zustand das mit Abstand Schlechteste, das mir in diesem Bereich jemals unter die Augen gekommen ist. Gegnerische Händler laufen einfach durch meine Einheiten hindurch und irgendwann später "merken" die das und laufen dem Händler hinterher. Auf einer Kreuzung vor einer gegnerischen Stadt steht eine meiner Einheiten. Als ein feindlicher Händler die Stadt verlässt läuft meine Einheit los und verlässt die Strasse, damit der Händler gut vorbei kann. Aber der absolute Tiefpunkt ist die Belagerung! Ich habe eine Stadt mit 2x Bogenschützen und 6x Streitkolbenträgern belagert. Zunächst muss man sich bewusst machen, dass in diesem konkreten Fall eine Belagerung an sich schon total sinnfrei ist: es stehen 1,5 mal mehr Profikrieger vor der Stadt, als diese Arbeiter hat und befestigt ist diese auch nicht. Es werden also Zelte aufgebaut und EWIG belagert. Während der Belagerung betreten und verlassen diverse gegnerische Händler unbehelligt die Stadt - logisch, sie wird ja nur belagert! Auch in der Stadt wird im Laufe der Monate fröhlich gebaut und die Zahl der Arbeiter steigt, stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin... Jetzt zeigt sich das Fiasko in voller Schönheit! Von Außerhalb nähert sich 1x feindliche Bogenschützen und meine beiden Bogenschützen brechen die Belagerung ab um sich mit denen zu hauen. Der eine läuft deswegen einmal um die komplette Stadt herum. Naja, ok. In der Stadt wurde 1x Landwehr gebaut und diese greift jetzt an. Daraufhin brechen alle 6 Streitkolbeneinheiten die Belagerung ab, um diese Luschies zu verhauen und danach die Belagerung wieder komplett von vorn anzufangen. Das kann doch nicht euer Ernst sein! Wenn ihr keine brauchbaren Algorithmen hinkriegt gebt die manuelle Steuerung der Armeeeinheiten frei - so geht es auf jeden Fall nicht!

Auf den ersten Teil gehe ich nun bewusst nicht , aber zum Thema Belagerung kann ich ich dir folgendes sagen:Sind deine Erfahrung eventuell noch mit einem Spiel vor einem der Updates? Weil spätestens mit 1.03 kann kein Händler mehr in eine Stadt die belagert wird . Genauso wenig kann eine Truppe dort hin fliehen. Zum Thema Abbruch : ja die Belagerung wird abgebrochen , aber ihr beschwert euch alle darüber , dass ihr zu wenig zu tun habt : 3 Einheiten hätten ja auch gereicht . Nimm die anderen 3 und schick sie wieder gegen die Stadt. Einheiten laufen zwar immer zu den Feinden hin , aber sind nicht immer alle zwangsweise gebunden in der Stadt.

Du schreibst , die Belagerung werden komplett abgebrochen und neu angefangen. Dass ist zwar richtig aber bevor man sich beschwert und sowas schreibt wie scheisse das ist , sollte man sich die Mühe machen is genau hin sehen. Die Stadt hat als Beispiel 1000 Verteidigungspunkte. Diese belagerst du nun und die % Zahl steht bei 50. so dann hat diese Stadt noch 500 Punkte. Wenn du die Stadt nun neu belagerst hat sie natürlich wieder 100% aber die Punkte bleiben bei 500 stehen. Also ist nichts mit neu anfangen . Wenn natürlich in der Zeit wo du sie nicht belagerst ein Händler in die Stadt fährt und sie versorgt mit Nahrung usw steigt die Punktzahl natürlich wieder.

Es ist bei weitem nicht alles perfekt und Kritik ist auch wichtig diese wird hier glaube ich auch echt ernst genommen , allerdings sollte man auch nicht einfach drauf los schreiben.
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#3
(26-10-2015, 11:31 AM)Azael2092 Wrote: Auf den ersten Teil gehe ich nun bewusst nicht , aber zum Thema Belagerung kann ich ich dir folgendes sagen:Sind deine Erfahrung eventuell noch mit einem Spiel vor einem der Updates? Weil spätestens mit 1.03 kann kein Händler mehr in eine Stadt die belagert wird . Genauso wenig kann eine Truppe dort hin fliehen. Zum Thema Abbruch : ja die Belagerung wird abgebrochen , aber ihr beschwert euch alle darüber , dass ihr zu wenig zu tun habt : 3 Einheiten hätten ja auch gereicht . die anderen 3 uNimmnd schick sie wieder gegen die Stadt. Einheiten laufen zwar immer zu den Feinden hin , aber sind nicht immer alle zwangsweise gebunden in der Stadt.

Du schreibst , die Belagerung werden komplett abgebrochen und neu angefangen. Dass ist zwar richtig aber bevor man sich beschwert und sowas schreibt wie scheisse das ist , sollte man sich die Mühe machen is genau hin sehen. Die Stadt hat als Beispiel 1000 Verteidigungspunkte. Diese belagerst du nun und die % Zahl steht bei 50. so dann hat diese Stadt noch 500 Punkte. Wenn du die Stadt nun neu belagerst hat sie natürlich wieder 100% aber die Punkte bleiben bei 500 stehen. Also ist nichts mit neu anfangen . Wenn natürlich in der Zeit wo du sie nicht belagerst ein Händler in die Stadt fährt und sie versorgt mit Nahrung usw steigt die Punktzahl natürlich wieder.

Es ist bei weitem nicht alles perfekt und Kritik ist auch wichtig diese wird hier glaube ich auch echt ernst genommen , allerdings sollte man auch nicht einfach drauf los schreiben.

Zunächst: im Gegensatz zu dem einen oder anderen schreibe ich nie einfach drauf los. Vorsichtig mit solchen Unterstellungen!
Dann zu dem relevanten Teil deines Beitrages: Ich bin auf dem aktuellen Stand und und habe das vorgestern Abend beobachtet, wahrscheinlich finde ich sogar noch einen entsprechenden Spielstand. Und weil du offensichtlich den Kern meiner Aussage nicht erfassen konntest hier noch eine stark vereinfachte Form für dich "Die Belagerung hätte unter diesen Umständen NIEMALS abgebrochen werden dürfen, deshalb sind die dahinterliegen Methoden schlecht". Es ist wirklich schön das du ein Fanboy bist, aber du solltest auch respektieren, dass andere Menschen schon berufsbedingt die Realität im Auge behalten.
PS: Orthographie geht übrigens jeden an...
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#4
Warum dieses Spiel kein wirklich gutes Spiel ist, ist Geschmack Sache. Eine reine subjektive Feststellung. Ich kann leider als Liebhaber von RoV, P4, etc. aus diesem Spiel auch keinen Spaß rausziehen.
Es fehlt dem Spiel in jedem Bereich (Strategie, Taktik, Handel, Verwaltung, Städtebau) der jeweilige Tiefgang. Aber vielleicht bringen sie noch etwas Salz in die Suppe mit einem Addon. Ich fürchte aber, dass vom konzepitionellen Aufbau dieses Spieles nicht mehr viel zu machen sein wird.
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#5
Dem stimme ich (leider) völlig zu.
Wenn die Entwickler nicht nochmal richtig nachlegen, was ich aber für unwahrscheinlich halte, war der Kauf für mich eine Fehlinvestition. Zu simpel, wenig Spieltiefe und einige gravierende Mängel (Militär, Forschung, Warenanzahl).
Schade, ich hatte mich auf einen Patrizier-Nachfolger gefreut...
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#6
@ Drulock

Hi, Du schreibst, Du bist Softwareentwickler. Für wie schwierig hälst Du es, die GAM-Engine nach verschiedenen Seiten etwas "aufzubohren"? Etwa so in die Richtungen anno/Stronghold1 für den Aufbau/Schlachten/Belagerungen und Knight of Honour für die Diplomatie (lassen wir die Grafik zunächst mal außen vor). Und bei der KI müsste nachgelegt werden, wie Du schon schreibst.

Vermute allerdings auch, dass es sinnvoller sein wird, den Aufbau (der Engine) von Grund auf neu zu konzipieren.
Reply
#7
@ Drulock,

Tja weißt du, so einen Beitrag hätte ich sicher auch verfasst, als ich gerade mal ein viertel der Möglichkeiten des Gameplay gekannt habe. Es ist aus meiner Sicht schade, das du mit deiner Rezension nicht wenigstens solange gewartet hast, bist die Basis dafür mehr, als nur eine oberflächliche Betrachtung sein hätte können.
Tatsächlich hast du schon in der Angriffsplanung gravierende Unterlassungen begangen, denn im neutralen Modus kann die KI die Straßen nicht mehr benutzen und so auch nicht mehr in die eigene Stadt gelangen. Natürlich wird sie Umgehungen bauen- welche deine Bautrupps umgehend wieder abreißen können und es besteht tatsächlich die Möglichkeit das immer noch Händler in eine Stadt gelangen können, obwohl sie belagert wird.
Zum Beispiel dann, wenn sie die gleichen Bündnispartner hat wie du selber. Diese haben natürlich nach wie vor Zutritt und deine Truppen werden sie auch nicht aufhalten.
Wenn es der KI gelingt, die Belagerung abzubrechen, dann hast du eindeutig nicht genug Truppen vor der Stadt.
Im Idealfall ist die Stadt vollständig von deinen Truppen eingekreist und ja, ich glaube das die Entwickler sich durchaus etwas dabei gedacht haben, das die Anzahl der möglichen Truppen vom Spielerrang abhängt Smile
Wie viele Truppen in einer Stadt sein können ist nicht von ihrer Größe, sondern von ihrem Versorgungszustand abhängig (Stichwort Lagerkapazität).
Deshalb gibt es durchaus wirtschaftliche Möglichkeiten eine Stadt sturmreif zu machen, bevor die eigentliche Belagerung beginnt.
Welche das sind bin ich im Moment unlustig sie aufzuzählen und außerdem möchtest du sie dann ja vielleicht doch noch selber herausfinden Smile.
Falls du ein ehrlicher Kerl bist, sollte dich mein Posting wohl mindestens veranlassen zu prüfen, ob ich gelücht habe, oder du vielleicht doch einen eher unnötigen Schnellschuss (für wen eigentlich) hingelegt hast.

MfG
Musketeer
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#8
(26-10-2015, 08:51 PM)naknak Wrote: @ Drulock

Hi, Du schreibst, Du bist Softwareentwickler. Für wie schwierig hälst Du es, die GAM-Engine nach verschiedenen Seiten etwas "aufzubohren"? Etwa so in die Richtungen anno/Stronghold1 für den Aufbau/Schlachten/Belagerungen und Knight of Honour für die Diplomatie (lassen wir die Grafik zunächst mal außen vor). Und bei der KI müsste nachgelegt werden, wie Du schon schreibst.

Vermute allerdings auch, dass es sinnvoller sein wird, den Aufbau (der Engine) von Grund auf neu zu konzipieren.

Diese Frage kann man als Außenstehender nicht seriös beantworten. Aber die Engine sollte in großen Teilen neu sein und solange Änderungen nicht an grundlegenden Prozessen oder Strukturen rütteln oder gegen fixen Annahmen verstoßen, sollten sie mit überschaubarem Aufwand umzusetzen sein. Beispiel: Die Technologien sind Flags die gesetzt sind, oder nicht, und dann Auswirkungen haben. Man könnte also einen Forschungsstrang hinzufügen an dessem Ende das entsprechende Flag gesetzt wird - überschaubarer Aufwand, aber fraglich ob das wirtschaftlich gewünscht ist.
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#9
Damit es zu keinen Missverständnissen kommt: Grand Ages ist kein schlechtes Spiel, aber auch kein wirklich gutes Spiel. Das liegt nach meiner Meinung daran, dass es dem Spiel an verschiedenen Stellen an Tiefe und Wiederspielbarkeit fehlt und der Militärteil wirklich komplett misslungen ist. Deswegen jetzt eine umfangreichere Liste meiner Beanstandungen.
- Das Einheiten pauschal automatisch angreifen ist Unsinn. Dadurch kommt es zu solchen Situationen, dass ein Späher weit im fremden Gebiet einen Bären angreift. Außerdem haben Einheiten im Zweifelsfall einen Auftrag zu erfüllen und kommen diesem nicht nach weil sie auf dem Weg zur Front im Horizont einen total uninteressanten Banditen sehen.
- Es findet momentan eine qualitative Bewertung militärischer Situationen statt und die funktioniert recht gut. Aber es fehlt eine quantitative Bewertung, statt dessen werden immer alle entsprechenden Einheiten eingesetzt - nicht gut gelungen! Außerdem kann ich in einer verzweifelten Situation eine Niederlage an einer Stelle in Kauf nehmen, um an einer anderen, wichtigeren Stelle siegen zu können.
- Das Handling mit gegnerischen Händlern funktioniert vorne und hinten nicht (siehe mein Eröffnungspost)
- Die meisten Belagerungen hätten in der Realität gar nicht stattgefunden (in unbefestigte Städte kann man einfach einmarschieren), und Belagerungen an sich dauern viel zu lange.
Fazit: die automatische Steuerung ist aus meinem Blickwinkel vollkommen unbefriedigend, also gebt mir die Möglichkeit meine Einheiten, analag zu TW oder KoH, selber zu steuern.

Übrigens versuche ich hier nicht die Kollegen von Gaming Minds zu diskreditieren oder vorzuführen. Sie haben das abgeliefert, was sie abliefern sollten! Die meisten Menschen überschätzen den Einfluss der Entwickler auf das Endprodukt. Die grundsätzlichen Entscheidungen treffen Projektleiter, Produktmanager und die Konzeptverantwortlichen - wir Entwickler sind dabei in erster Linie die ausführenden Organe. Deswegen ist es jetzt auch wichtig die Verantwortlichen darauf hinzuweisen, dass ihr Konzept so nicht gefällt. Diese Menschen versuchen einen Spagat zwischen den erfahrenen Strategiespielern und den Doofies zu finden, und bei Grand Ages schlägt mir das Pendel eindeutig zu weit in die falsche Richtung.
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#10
(27-10-2015, 12:59 AM)Musketeer Wrote: @ Drulock,

Tja weißt du, so einen Beitrag hätte ich sicher auch verfasst, als ich gerade mal ein viertel der Möglichkeiten des Gameplay gekannt habe. Es ist aus meiner Sicht schade, das du mit deiner Rezension nicht wenigstens solange gewartet hast, bist die Basis dafür mehr, als nur eine oberflächliche Betrachtung sein hätte können.
Tatsächlich hast du schon in der Angriffsplanung gravierende Unterlassungen begangen, denn im neutralen Modus kann die KI die Straßen nicht mehr benutzen und so auch nicht mehr in die eigene Stadt gelangen. Natürlich wird sie Umgehungen bauen- welche deine Bautrupps umgehend wieder abreißen können und es besteht tatsächlich die Möglichkeit das immer noch Händler in eine Stadt gelangen können, obwohl sie belagert wird.
Zum Beispiel dann, wenn sie die gleichen Bündnispartner hat wie du selber. Diese haben natürlich nach wie vor Zutritt und deine Truppen werden sie auch nicht aufhalten.
Wenn es der KI gelingt, die Belagerung abzubrechen, dann hast du eindeutig nicht genug Truppen vor der Stadt.
Im Idealfall ist die Stadt vollständig von deinen Truppen eingekreist und ja, ich glaube das die Entwickler sich durchaus etwas dabei gedacht haben, das die Anzahl der möglichen Truppen vom Spielerrang abhängt Smile
Wie viele Truppen in einer Stadt sein können ist nicht von ihrer Größe, sondern von ihrem Versorgungszustand abhängig (Stichwort Lagerkapazität).
Deshalb gibt es durchaus wirtschaftliche Möglichkeiten eine Stadt sturmreif zu machen, bevor die eigentliche Belagerung beginnt.
Welche das sind bin ich im Moment unlustig sie aufzuzählen und außerdem möchtest du sie dann ja vielleicht doch noch selber herausfinden Smile.
Falls du ein ehrlicher Kerl bist, sollte dich mein Posting wohl mindestens veranlassen zu prüfen, ob ich gelücht habe, oder du vielleicht doch einen eher unnötigen Schnellschuss (für wen eigentlich) hingelegt hast.

MfG
Musketeer

Es ist selten, dass mir die Worte fehlen, du hast das hingekriegt. Es ist dir nämlich gelungen das Thema komplett zu verfehlen und mit so vielen Worten wirklich nichts Zielführendes zu sagen.
Ich habe Grand Ages laut Spielstand bis jetzt 38 Stunden und 27 Minuten gespielt. Bin Rang 12 (Herzog), beherrsche Deutschland und kontrolliere große Teile von Polen und Frankreich, ich kann mir also durchaus eine fundierte Meinung erlauben. Tatsächlich hast du die Ausgangssituation nicht verstanden. Der Serbe (Computergegner) hat mir den Krieg erklärt, und ich belagere eine Stadt von ihm. Jetzt konzentriere dich mal: wem gehören demzufolge Stadt und die Straßen? Mein Hauptkritikpunkt an der automatischen Einheitensteuerung liegt darin, dass sie keine quantitative Bewertung vornimmt. Das heißt "sie berechnet nicht, wie viele Einheiten notwendig sind". Deshalb kann man momentan mit maximal 4 Einheiten jede beliebige Belagerung unterbrechen.
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#11
(27-10-2015, 10:33 AM)Drulock Wrote: Es ist selten, dass mir die Worte fehlen, du hast das hingekriegt. Es ist dir nämlich gelungen das Thema komplett zu verfehlen und mit so vielen Worten wirklich nichts Zielführendes zu sagen.
Ich habe Grand Ages laut Spielstand bis jetzt 38 Stunden und 27 Minuten gespielt. Bin Rang 12 (Herzog), beherrsche Deutschland und kontrolliere große Teile von Polen und Frankreich, ich kann mir also durchaus eine fundierte Meinung erlauben. Tatsächlich hast du die Ausgangssituation nicht verstanden. Der Serbe (Computergegner) hat mir den Krieg erklärt, und ich belagere eine Stadt von ihm. Jetzt konzentriere dich mal: wem gehören demzufolge Stadt und die Straßen? Mein Hauptkritikpunkt an der automatischen Einheitensteuerung liegt darin, dass sie keine quantitative Bewertung vornimmt. Das heißt "sie berechnet nicht, wie viele Einheiten notwendig sind". Deshalb kann man momentan mit maximal 4 Einheiten jede beliebige Belagerung unterbrechen.

Genau deshalb habe ich geschrieben, das du das Spiel leider noch nicht gut genug zu kennen scheinst. Es liegt immer und überall in deiner Hand, wem die Strassen gehören. (Wenn auch nicht immer sofort und von Anfang an)
Drück dem Knilch ein bißchen Geld in die Hand, leite über den neutralen Zustand einen Zustand ein, im welchen er dir auch Städte verkauft. Kreise seine Kaiserstadt dann ein und vernichte ihn (so er schon Kaiser ist).
Dieser Weg ist hier im Forum übrigens auch schon beschrieben.
Doch schon klar, wir haben alle unseren eigenen Spielstil. Dennoch, aus meiner Sicht bist du sicher der Meinung dir eine fundierte Meinung gebildet zu haben, aber dieser Fundus ist durchaus erweiterbar.
Das meine ich noch nicht einmal als Vorwurf. Für mich ist das eine einfache Tatsache auf die ich hingewiesen habe. Was daran am Thema vorbei sein soll erschließt sich mir nicht.
Es ist sicher auch ganz gut das wir uns hier schriftlich austauschen können. Da fällt Sprachlosigkeit nicht so sehr ins Gewicht <grins>
Bei genügend eigenen Einheiten lassen sich von der KI nicht alle weglocken. Das heißt, der Timer zählt zwar langsamer, aber die Belagerung wird nicht aufgehoben. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?
Die Entwickler wollten scheinbar nicht das jemand von Anfang an nur die militärische Seite spielt und das Diplomatiemenü ist doch genau auch dazu da, eben nicht kämpfen zu müssen, wenn man das nicht will, nicht kann, oder das Angebot ungelegen kommt.
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#12
Viel ist ja nicht los im Forum, ich lese halt immer mit und bin halt wie ich in einem anderen Thread schon beschrieben habe von der Spielwelt angetan und begreife sie als Grundlage für ein gutes Spiel.
Ich spiele Strategie und Aufbauspiele seit dem letzten Jahrtausend. Da lagen die Systemvoraussetzungen bei CPU: 90 MHz; RAM: 16 MB; HDD: 80 MB für z.B Age of Empires. Hab Anno gespielt, Civilisations, Patrizier usw. Die Geschmäcker sind sicherlich verschieden, wer aber wirklich differenzieren will was ein Gutes Spiel ist sollte auch entsprechende Vergleichsmöglichkeiten haben. Ich kann in dem Spiel von der Strategischen Militärischen Seite keinen Anreiz finden. Man muß überhaupt nicht nachdenken ab einem gewissen Zeitpunkt im Spiel, komplett unterfordert. Gut, das Spiel hat seinen Schwerpunkt im Handel und das ist für mich auch gut so. Ich baue 4 Städte, egal in welcher Schwierigkeitsstufe, und warte bis ich die Forschung durch hab, am besten im schnellen Vorlauf, klicke die sich ständig wiederholenden "Militärbündnissanfragen" weg. Plötzlich werde ich expotenziell ansteigend reich. Wieder 4 Siedler... nochmal vier Siedler... Ich für meinen Teil finde an dem Spiel keinen grossen Gefallen mehr. Das Spielambiente gefällt mir immer noch.. also Sound und wirklich grosse Welt. Aber das reicht nicht.. das wirkt alles sehr flach. Der Reiz dieses Spieles besteht darin die Regeln zu verstehn . Das ist bei den meisten Spielen auch so, nur bei anderen fängt dann der Spielspass an.. hier ist es für mich halt vorbei und warte auf den 3 November Smile Die Aufbauspieler hier wissen warum . MfG
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#13
(27-10-2015, 11:09 AM)Musketeer Wrote: Genau deshalb habe ich geschrieben, das du das Spiel leider noch nicht gut genug zu kennen scheinst. Es liegt immer und überall in deiner Hand, wem die Strassen gehören. (Wenn auch nicht immer sofort und von Anfang an)
Drück dem Knilch ein bißchen Geld in die Hand, leite über den neutralen Zustand einen Zustand ein, im welchen er dir auch Städte verkauft. Kreise seine Kaiserstadt dann ein und vernichte ihn (so er schon Kaiser ist).
Dieser Weg ist hier im Forum übrigens auch schon beschrieben.
Doch schon klar, wir haben alle unseren eigenen Spielstil. Dennoch, aus meiner Sicht bist du sicher der Meinung dir eine fundierte Meinung gebildet zu haben, aber dieser Fundus ist durchaus erweiterbar.
Das meine ich noch nicht einmal als Vorwurf. Für mich ist das eine einfache Tatsache auf die ich hingewiesen habe. Was daran am Thema vorbei sein soll erschließt sich mir nicht.
Es ist sicher auch ganz gut das wir uns hier schriftlich austauschen können. Da fällt Sprachlosigkeit nicht so sehr ins Gewicht <grins>
Bei genügend eigenen Einheiten lassen sich von der KI nicht alle weglocken. Das heißt, der Timer zählt zwar langsamer, aber die Belagerung wird nicht aufgehoben. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?
Die Entwickler wollten scheinbar nicht das jemand von Anfang an nur die militärische Seite spielt und das Diplomatiemenü ist doch genau auch dazu da, eben nicht kämpfen zu müssen, wenn man das nicht will, nicht kann, oder das Angebot ungelegen kommt.

Merkst du eigentlich, dass du an meinem Thema vorbeiredest? Ich bin mitten in einem Krieg, und werde in mit militärischen Mitteln lösen. Das geht momentan unbefriedigend, ist also schlecht gelöst. Mich interessieren Alternativen in dieser Situation gar nicht, ich möchte einfach das das funktioniert, was versprochen wurde.
Und weil du es scheinbar immer noch nicht kapiert hast: es gibt 4 Einheitenklassen im Spiel. Wenn eine der Klassen von der entsprechende Gegenklasse attackiert wird, werden alle derartigen Einheiten auf diesen einen Angreifer losgehen. Man kann auf diese Art und Weise mit 1 Landwehr 100x Streitkolbenträger von der Belagerung abziehen - und das ist einfach schlecht gelöst.
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#14
Quote:Man kann auf diese Art und Weise mit 1 Landwehr 100x Streitkolbenträger von der Belagerung abziehen - und das ist einfach schlecht gelöst.
Ich glaube, dass das so nicht funktionieren wird Wink Teste das doch mal so wie du es gesagt hast und berichte von deinem Resultat Wink
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#15
... Und wir kritisieren hier, weil wir das Spiel eigentlich mögen wollen.
Da dürften sich die Entwickler doch auch mal äußern, ob noch echte Verbesserungen zu erwarten sind.
Der Zustand des Forum weist ja eher auf ein frühzeitiges Ableben des Spiels hin.

Aber der 03. 11. kommt !!!
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#16
(27-10-2015, 05:51 PM)Drulock Wrote: Merkst du eigentlich, dass du an meinem Thema vorbeiredest? Ich bin mitten in einem Krieg, und werde in mit militärischen Mitteln lösen. Das geht momentan unbefriedigend, ist also schlecht gelöst. Mich interessieren Alternativen in dieser Situation gar nicht, ich möchte einfach das das funktioniert, was versprochen wurde.
Und weil du es scheinbar immer noch nicht kapiert hast: es gibt 4 Einheitenklassen im Spiel. Wenn eine der Klassen von der entsprechende Gegenklasse attackiert wird, werden alle derartigen Einheiten auf diesen einen Angreifer losgehen. Man kann auf diese Art und Weise mit 1 Landwehr 100x Streitkolbenträger von der Belagerung abziehen - und das ist einfach schlecht gelöst.

Naja, wenn du einen Krieg gegen die KI führst, den du eigentlich nicht gewinnen kannst, dann wirst du ihn eben verlieren. Das ist nicht unbefriedigend gelöst. Das ist in jedem Spiel so.
Da jede Einheit aus 100 Kämpfern besteht und diese auch als Einheit kämpfen, stimmt es auch, das die Einheiten den Kampf nicht einstellen, wenn von der gegnerischen Einheit nur noch ein Kämpfer übrig ist.
Dieser gewollte Teamkampf setzt sich sogar bis in Details fort. So läuft, zum Beispiel ein, Kämpfer scheinbar vor dem Gegner weg damit sein Kumpel die Gelegenheit hat, dem Verfolger von hinten eins über zu braten.
Gut, solche Details kann man vielleicht im Moment nicht mehr so schön betrachten, weil diese merkwürdige Zeitbeschleunigung stattgefunden hat.
Aber gut, wer nicht kann, dem kann meist geholfen werden, wer nicht will dem eben nicht.
Den Beitrag von Avicenna kann ich beinahe Satz für Satz unterschreiben - bei dir frage ich mich langsam, wem du eigentlich glaubst mit deinen Einlassungen hier geholfen zu haben.
Ein negativ angelegter Titel, welchen du dann ein bißchen später direkt wieder relativierst? Der geneigte Leser denkt sich seinen Teil. Durchaus mit Humor Smile.
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#17
(28-10-2015, 03:08 AM)Musketeer Wrote: Naja, wenn du einen Krieg gegen die KI führst, den du eigentlich nicht gewinnen kannst, dann wirst du ihn eben verlieren. Das ist nicht unbefriedigend gelöst. Das ist in jedem Spiel so.
Da jede Einheit aus 100 Kämpfern besteht und diese auch als Einheit kämpfen, stimmt es auch, das die Einheiten den Kampf nicht einstellen, wenn von der gegnerischen Einheit nur noch ein Kämpfer übrig ist.
Dieser gewollte Teamkampf setzt sich sogar bis in Details fort. So läuft, zum Beispiel ein, Kämpfer scheinbar vor dem Gegner weg damit sein Kumpel die Gelegenheit hat, dem Verfolger von hinten eins über zu braten.
Gut, solche Details kann man vielleicht im Moment nicht mehr so schön betrachten, weil diese merkwürdige Zeitbeschleunigung stattgefunden hat.
Aber gut, wer nicht kann, dem kann meist geholfen werden, wer nicht will dem eben nicht.
Den Beitrag von Avicenna kann ich beinahe Satz für Satz unterschreiben - bei dir frage ich mich langsam, wem du eigentlich glaubst mit deinen Einlassungen hier geholfen zu haben.
Ein negativ angelegter Titel, welchen du dann ein bißchen später direkt wieder relativierst? Der geneigte Leser denkt sich seinen Teil. Durchaus mit Humor Smile.

Du bist nicht wirklich die hellste Kerze auf dem Kuchen, oder? Ich habe nichts relativiert und deine "Hilfe" hilft niemandem.
Dies hier ist das offizielle Forum von GAM und dies hier ist der Ort um auf fehlerhafte Konzepte hinzuweisen. Ich spreche hier für alle die Spieler, die von dem aktuellen Zustand enttäuscht sind weil es an Tiefgang und Dauermotivation mangelt, die einfach mehr erwartet haben. Schau dir mal die Bewertungen auf Steam, GOG oder Amazon an, da sind reichlich enttäuschte Stimmen zu hören.
Du mischt sich in etwas ein was dich nichts angeht. Du machst hier ungefragt Werbung für eine vollkommen unrealistische diplomatische Lösung. Warum sollte ich einem Konkurrenten Territorium verkaufen? Warum sollte ich einem Feind Geld geben? Und amüsanterweise bestätigst du mich ja damit ungewollt: es ist aktuell viel einfacher Land zu kaufen als es zu erobern, und das ist so nicht gut. Im übrigen liegst du mit deiner Prognose genauso daneben  wie mit allen anderem Unsinn, den du hier verzapft hast. Alle aktiven Einheiten des Gegners sind vernichtet oder nicht einsatzfähig, ich habe inzwischen dieses Drecknest eingenommen und belagere die nächste Stadt. Es ist von der Handhabung zu holprig und dauert alles viel zu lange. Im Mittelalter haben offene Feldschlachten nur in Ausnahmefällen mal länger als 1 Tag gedauert und du findest es zu schnell wenn ein kleines Scharmützel zwischen 200 Leuten 1 Monat dauert? Je nach Jahreszeit wären in einer normalen mittelalterliche Stadt die Lebensmittelvorräte bei einer Belagerung nach spätestens 3 Monaten komplett aufgebraucht und die Stadt müsste kapitulieren.
Und was bildest du dir eigentlich ein für wen du hier auftrittst? Das du hier jemanden verteidigen musst? Wohl kaum! Die Leute von Kalypso und Gaming Minds sind sehr gut in der Lage für sich selber zu sprechen, wenn sie es für angemessen halten. Dies ist momentan ein Spiel für Leute  wie dich und ich möchte einfach das es auch eins für mich wird. Ich spreche hier Mängel an, damit es von offizieller Seite zur Kenntnis genommen wird und in der Hoffnung das sich etwas ändert, und aus meinem Blickwinkel machst du dich hier einfach nur wichtig.
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#18
(27-10-2015, 06:29 PM)Daan Hugo Wrote: Ich glaube, dass das so nicht funktionieren wird Wink Teste das doch mal so wie du es gesagt hast und berichte von deinem Resultat Wink

Sehr gern! Sofort nachdem du mir erklärt hast, wie ich ohne Editor in einem Singleplayer-Spiel genau dieses Testszenario erzeuge. Wink
Entweder das, oder hörst auf dich in geheimnisvolles Schweigen zu hüllen und erklärst mal, was in diesem Fall passieren würde...
Reply
#19
(28-10-2015, 05:05 AM)Drulock Wrote: Du bist nicht wirklich die hellste Kerze auf dem Kuchen, oder? Ich habe nichts relativiert und deine "Hilfe" hilft niemandem.
Dies hier ist das offizielle Forum von GAM und dies hier ist der Ort um auf fehlerhafte Konzepte hinzuweisen. Ich spreche hier für alle die Spieler, die von dem aktuellen Zustand enttäuscht sind weil es an Tiefgang und Dauermotivation mangelt, die einfach mehr erwartet haben. Schau dir mal die Bewertungen auf Steam, GOG oder Amazon an, da sind reichlich enttäuschte Stimmen zu hören.
Du mischt sich in etwas ein was dich nichts angeht. Du machst hier ungefragt Werbung für eine vollkommen unrealistische diplomatische Lösung. Warum sollte ich einem Konkurrenten Territorium verkaufen? Warum sollte ich einem Feind Geld geben? Und amüsanterweise bestätigst du mich ja damit ungewollt: es ist aktuell viel einfacher Land zu kaufen als es zu erobern, und das ist so nicht gut. Im übrigen liegst du mit deiner Prognose genauso daneben  wie mit allen anderem Unsinn, den du hier verzapft hast. Alle aktiven Einheiten des Gegners sind vernichtet oder nicht einsatzfähig, ich habe inzwischen dieses Drecknest eingenommen und belagere die nächste Stadt. Es ist von der Handhabung zu holprig und dauert alles viel zu lange. Im Mittelalter haben offene Feldschlachten nur in Ausnahmefällen mal länger als 1 Tag gedauert und du findest es zu schnell wenn ein kleines Scharmützel zwischen 200 Leuten 1 Monat dauert? Je nach Jahreszeit wären in einer normalen mittelalterliche Stadt die Lebensmittelvorräte bei einer Belagerung nach spätestens 3 Monaten komplett aufgebraucht und die Stadt müsste kapitulieren.
Und was bildest du dir eigentlich ein für wen du hier auftrittst? Das du hier jemanden verteidigen musst? Wohl kaum! Die Leute von Kalypso und Gaming Minds sind sehr gut in der Lage für sich selber zu sprechen, wenn sie es für angemessen halten. Dies ist momentan ein Spiel für Leute  wie dich und ich möchte einfach das es auch eins für mich wird. Ich spreche hier Mängel an, damit es von offizieller Seite zur Kenntnis genommen wird und in der Hoffnung das sich etwas ändert, und aus meinem Blickwinkel machst du dich hier einfach nur wichtig.

Das ich vielleicht nicht die hellste Kerze bin mag stimmen. Wer nichts merkt lebt eben leichter. Ansonsten danke für die Belehrung das du alleine im Besitz des absolut richtigen Konzeptes für ein Spiel bist, das andere Entwickelt haben.
Du darfst zur Kenntnis nehmen das deine Vorstellungen wie GAM unbedingt sein muß, mit den meinigen wohl eher nicht übereinstimmen und ich hoffe nicht mal über Software gestolpert zu werden, welche deine Handschrift trägt.
Im übrigen spreche ich hier ausschließlich für mich selber, ich brauche niemanden sonst um ein Gameplay zu verstehen oder mir eine Meinung zu bilden Smile.
Reply
#20
(28-10-2015, 05:10 AM)Drulock Wrote: Sehr gern! Sofort nachdem du mir erklärt hast, wie ich ohne Editor in einem Singleplayer-Spiel genau dieses Testszenario erzeuge. Wink
Entweder das, oder hörst auf dich in geheimnisvolles Schweigen zu hüllen und erklärst mal, was in diesem Fall passieren würde...
Sorry, ich hätte vermutet, dass es schon schneller auffällt. Wenn du bspw. 6 Einheiten an einem Banditen vorbeischickst, wirst du feststellen, dass eine dieser Einheiten einfach zu ihrem Ziel weiterlaufen wird, da max. 5 Einheiten mit einer gegnerischen Einheit in einen Kampf verwickelt werden können. Somit bräuchte man in deinem Beispiel min. 20 Einheiten um 100 Einheiten zumindest kurzfristig von einer Belagerung abzuhalten. Man sollte dabei aber auch bedenken, dass Kämpfe im Verhältnis 1:5 recht schnell und einseitig ablaufen und man sollte daher dann bei einer solchen Situation genau abwägen ob sich dies in dieser Form lohnen würde - denn im Anschluss neue Einheiten zu produzieren und diese dann auch wieder an den Ort des Geschehens auszusenden wird Zeit benötigen.

Beste Grüße,
Daan
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#21
Ich denke, es ist unsinnig darüber zu streiten wem beispielsweise die Straßen gehören. Im Kern der Aussage hat Drulock durchaus Recht.

Die Belagerungen sind "unschön" gelöst.

Bei einer Belagerung sollte die Stadt komplett unzugänglich sein, dies sollte sich auf die Stadt (Zuwanderung/Abwanderung) auswirken und auch optisch zu erkennen sein. Ohne das ein Spieler dafür extra Straßen abreißen muss. Hier wäre es sinnvoll gewesen Optionen für die Truppen einzuführen (errichtung von Wällen, Straßensperren, Belagerungswaffen, etc.) welche dann auch sichtbare Veränderungen auf der Karte mit sich gebracht hätten. Der Händler welcher fröhlich durch das Heerlager in die belagerte Stadt fährt macht - für mein Empfinden - die ganze Belagerung hinfällig.

Auch kann ich ihm in der Einschätzung des Militärparts durchaus zustimmen. Hier hätte ich mir eine Zusammenfassung der Truppen unter einer Flagge (Befehlshaber)gewünscht, dies hätte die Steuerung erheblich erleichtert. Aber so ist das einfach im späteren Spielverlauf ein unkontrollierbarer häßlicher Haufen. Außerdem hätte man das Ganze dann auch grafisch etwas hübscher machen können. Die Militäreinheiten und Kämpfe sind ja leider optisch nicht auf dem Niveau der Karte.

Aber bei den Kerzen und Kuchenfragen möchte ich mich dann doch gerne raushalten Big Grin
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#22
Ich frage mich jedes mal wie "nischig" das Produkt hier sein soll, wie viel Mainstream ist dabei und wie Mittelmäßig wird das alles dann am Ende.

Schauen wir uns Publisher und Developer an.

Der Publisher hat die Kohle und vermarktet.
Der Developer programmiert und fixt bugs.

(Das is natürlich sehr stark vereinfacht)


Grand Ages Medieval ist keine super teure AAA Produktion wie Call of Duty oder Fallout IV, oder?

Was gibt es noch in der Branche?
Total War von Sega gepublished und von Creative Assembly programmiert? Wieviel Millionen Dollar sind da im Budget?

Haben wir was Deutsches? BluByte (die machen Anno) vielleicht?
Kann es denn mit dem was Anno so macht mithalten?
Hmmm...
Persönlich spiele Anno lieber, das Spiel kommt mit einer Detailverliebtheit und kleinen Designideen daher und das weiß ich einfach zu schätzen.

Da steckt aber der Franzözische Ubisoftkonzern dahinter, da fließt bestimmt mehr Kohle irgendwo hin als bei so einer Wormser GmbH wie Kalypso.

Soll GAM mit den Großen mithalten? Dann muß es einiges bieten können.
Kämpfe kann Total War besser, Ressourcen und Handel kriegt Anno besser hin, Stadtexpansion ist immer noch CIV der Vorreiter, wenn man Echtzeitstrategie drin haben will gibt es auch genug, aber Rise of Nations währe da mein Geheimtipp.

GAM macht von allem ein bißchen, das nicht besonders schlecht, nichts ist wirklich unerträglich - aber wirklich überragend ist es nirgends.
Im Nischenbereich (den Kalypso gern bedient aber scheinbar irgendwie auch da raus will) kann es sich zwar Fehler erlauben, die Fans hier verzeihen sehr viel, aber es muss etwas liebenswertes haben das gern in Erinnerung bleibt. Da es so viel versucht und sich nicht wirklich festlegt fehlt es mir an Details an die ich mich gern zurück erinnern werde.
Das ist natürlich alles meine persönliche Meinung und der darf man gern widersprechen, aber ich befürchte GAM wird der Mittelmäßigkeit zum Opfer fallen und damit leider schnell in Vergessenheit geraten.
Es sei den es zaubert jemand in einem DLC eine Atemberaubende Kampagne aus dem Hut oder man führt den allseits beliebten Schiffskampf wieder ein. Wink

Von der Gaming Minds reihe hat mich am meisten Port Royale 3 gefesselt. Es ist leichter und bedienfreundlicher als P4 gewesen, der Schiffskampf machte Spaß das Setting passte zur Atmosphäre des graphischen Designs und man fühlte sich wie im Urlaub in der Karibik.
Die Welt ist mein Wille!
Arthur Schopenhauer
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#23
Auch hier muss ich Khadgar zustimmen, von allem etwas aber nix wirklich gut. Fast Food Gaming halt. Schnell einmal reingeschaut, nach ein paar Stunden hat man alles gesehen und das wars dann. Fehlende Tiefe, nix besonderes, nix was in Erinnerung bleibt, keine Herausforderung, wenig Wiederspielbarkeitswert. Aber auch wenig Bugs und eine schöne Karte, aber insgesamt ist das einfach viel zu wenig.

Die Budget-Diskussion hatten wir ja anderer Stelle schonmal.
Hier denke ich müssen sich Produkt und Preis die Waage halten. Wenn ein AAA-Preis gefordert wird muss auch ein AAA-Spiel drin sein.
Wenn das Ganze aber teilweise nichtmal die Tiefe eines Browsergames erreicht (da gibt es durchaus viele wo sich GAM etwas abschauen könnte, die kennen zumindest die "Karotte vor der Nase", denn damit verdienen die Geld) sind die derzeitig geforderten 45 Euro bei Steam einfach völlig überteuert.

Ja das Karibik-Setting, da ist zumindest etwas Atmosphäre, oder auch beim Patrizier, das ich immer sehr mochte.
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#24
(28-10-2015, 10:20 PM)IceTeaX Wrote: Aber auch wenig Bugs und eine schöne Karte ...

Das Spiel läuft schön stabil, die Karte sieht gut aus und hat schön viel Platz, so daß man problemlos auch mal 200 Städte gründen und vernetzen kann, was in anderen modernen Spielen wie Civ5 nicht mehr der Fall ist. Auch Patrizier (ca 25 Städte) und Port Royale (ca 60-80 Städte) bieten deutlich kleinere Welten, zumal die alten Teile noch in Iso-Grafik waren. Der Inhalt muß an diese große Welt noch angepasst werden.

Multiplayer scheint auch stabil zu laufen, was eine gute Basis ist.


(28-10-2015, 10:20 PM)IceTeaX Wrote: Ja das Karibik-Setting, da ist zumindest etwas Atmosphäre, oder auch beim Patrizier, das ich immer sehr mochte.

Stimme zu ... aus Patrizier 2 hätte man viel übernehmen können, zB die regionalen Musikstücke für die Städte ... oder die Stadtmauer ... oder den Flusshandel ...
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#25
(28-10-2015, 11:38 AM)Daan Hugo Wrote: Sorry, ich hätte vermutet, dass es schon schneller auffällt. Wenn du bspw. 6 Einheiten an einem Banditen vorbeischickst, wirst du feststellen, dass eine dieser Einheiten einfach zu ihrem Ziel weiterlaufen wird, da max. 5 Einheiten mit einer gegnerischen Einheit in einen Kampf verwickelt werden können. Somit bräuchte man in deinem Beispiel min. 20 Einheiten um 100 Einheiten zumindest kurzfristig von einer Belagerung abzuhalten. Man sollte dabei aber auch bedenken, dass Kämpfe im Verhältnis 1:5 recht schnell und einseitig ablaufen und man sollte daher dann bei einer solchen Situation genau abwägen ob sich dies in dieser Form lohnen würde - denn im Anschluss neue Einheiten zu produzieren und diese dann auch wieder an den Ort des Geschehens auszusenden wird Zeit benötigen.

Beste Grüße,
Daan

Aah, alles klar! Danke!
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#26
Mir gefällt es eigentlich ganz gut, dass man in GAM einiges automatisieren kann, aber mir sind mittlerweile auch schon einige mehr oder weniger Schwere Gamedesignfehler aufgefallen:

1,
Fehlende Möglichkeit Depotstädte sinnvoll miteinander zu verknüpfen. DAS wäre eigentlich genial gewesen, denn dadurch wäre es viel einfacher "organisch" zu wachsen. Derzeit ist es am einfachsten, wenn man Städte in 4, 8 oder 12er Komplexen systematisch aufbaut. Ich hätte aber gerne ein GESAMTES Imperium, wo die Waren sich über mehrere Netzwerke verteilt ausgleichen, dann kann man sich auch schön über die Übersicht, wo alle Produktionen und Verbräuche aufgelistet sind orientieren. Könnte man Depots miteinander verknüpfen, dann würde dieses Tool auch bis ins Lategame sinnvoll sein. Aber mal schauen, ich muss die Depots noch bisschen genauer analysieren, denn eigentlich haben sie eine Obergrenze und vielleicht geht das, was ich mir erhoffe ja, derzeit sieht es aber nicht so aus. Gut wäre es gewesen, wenn das Spiel es ermöglicht eine Bilanz für einen Komplex zu erstellen. Jedes Depot(also Zentrum eines Komplexes) hätte dann eine negative oder positive Bilanz einer bestimmten Ware, nach dem sich dann die Handelsrouten zwischen Depots richten würden. Klingt kompliziert, ist in Wahrheit aber so simple, dass es mich wundert, dass sowas nicht im Spiel ist... Eigentlich wäre doch so ein dezentrales Knotensystem die offensichtlichste und offenkunig sinnvollste Strategie, die sich in GAM zur Warenverteilung anbieten würde. Auch frage ich mich, was die Leute in ihren Guides dauernd mit dem idiotischen 4er System wollen. Ein 4er System ist extrem nervig zu erstellen, weil es stark von der Geographie abhängig ist. Besser zurecht kommt man mit einem 8er oder 12er System.

2,
Feindliche Karren zu erbeuten ist schlecht. Schwerer Designfehler! Mir ist es unbegreiflich, dass sowas nicht auffällt bzw nicht kritisiert wird. Durch den punktuellen massiven Überschuss (Karren transportiert zwischen 3 Städten maximal 3000 Güter und wenn ich cheatenden KI Karren erobere, bekomm ich über 10000 Waren rein. Super...) werden die eigenen Betriebe defizitär. Auch hier frage ich mich wieder, wie sowas nicht auffallen kann. Ich kenne den "Angebot"-Reiter im Gasthaus, aber mittlerweile ist der die meiste Zeit nicht verfügbar. Aber selbst wenn, wäre das ständige umtauschen und Warengleichgewicht zu erhalten extrem nervig.

Für mich sind 1, und 2, SCHWERWIEGEND. Eigentlich ist der Handelsaspekt gelungen, es macht Spass zu handeln und Waren zu organisieren(die Schieberegler inklusive Shortcuts sind ein riesen Fortschritt!), auch wenn das System nicht unnötig kompliziert ist, aber es fehlt eine "gesamtheitliche Durchdachtheit" (wie in eigentlich fast jedem verdammten Wirtschaftsspiel)

Was mich weiters stört:

3,
Einheiten verbrauchen Resourcen. Der Punkt würde 2, vielleicht entschärfen, aber in der Praxis ist das zu unhandlich. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass eine riesige Armee einen Komplex ziemlich leersaugt. In dem Zusammenhang ist es auch extrem nervig, wenn Einheiten von neu gegründeten oder eroberten und nicht angeschlossenen Städten Waren beziehen und Moral verlieren

achja, das führt mich gleich zu

4,
Moral scheint mir ziemlich irrelevant zu sein. Entweder hat man Moral oder nicht, Werte dazwischen spielen keine Rolle. Mir scheint es auch, als ob der Regionalheld mit +20 Moral keinen Unterschied macht, zumindest wird die Kampfstärke nicht erhöht.

5,
seltsames Diplomatieverhalten. Selbst auf möglichst schweren Einstellungen wird man zugespammt mit Abkommen und man BEKOMMT auch noch Geld dafür!. Umgekehrt finde ich es nicht gut, dass die Kosten von Abkommen nicht ersichtlich sind. Auch wenn man den Preis von Abkommen mit bisschen Erfahrung leicht einschätzen kann sind mir gut dokumentierte und transparente Spielmechaniken lieber. (Man könnte Abkommen auch an Missionen knüpfen, wäre auch mal was). Apropo Missionen: Ich hatte es mehrmals, dass ich eine Mission angeboten bekomme habe, diese aber nicht erfüllen konnte, weil ich aufgrund fehlendem Handelsabkommen keine Waren liefern konnte.
Insgesamt ist das alles nicht wirklich durchdacht...

6,
Auflistung von Daten meist vertrottelt. In einem Spiel, welches vom Makromanagement lebt, kann man
meist nur links/rechts scrollen? Was soll das? Wieso ist es zB nicht möglich mit Shift-Click mehrere Städte auszuwählen und dann zB überall einen Bauhof zu bauen? Ok, das ist nicht so schlimm, es gibt möglichkeiten das gut handzuhaben. Aber was anderes was ärgerlich ist: Es gibt anscheinend keine Skalierungen, es gibt immer nur +1. Warum kann man die Anzahl von Bauvorhaben mit Shortcuts nicht um +5 erhöhen? Mir unbegreiflich, dass sowas im Jahr 2016 noch möglich ist! Dabei hat man sogar einen "Smart builder",wo man mehrere Gebäude gleichzeitig bauen kann. Für mich ist das ein Zeichen wie beschränkt die Designer eigentlich denken müssen, weil sie sowas einbauen und gleichzeitig OFFENSICHTLICHE Eingabehilfen(also ZUMINDEST ein+5 mit einem Shiftclick) komplett übersehen

7,
Im Zusammenhang mit 6, und 2, ist Handel mit KI nervig und unnötig. Erstens ist man ziemlich bald autonom und der Warenbedarf/Angebot der KI ist zu schwankend um sich darauf einzulassen. Gleichzeitig räumt die KI einem das Depot leer, wenn man Handelsabkommen hat, was dann dazu führen kann, dass Resourcen zur weiterverarbeitungen fehlen oder gar eine Hungersnot ausbricht, weil Getreide fehlt!
Deswegen ist es eigentlich am besten, wenn man keine Abkommen mit der KI hat, aber dann wiederum ist es nervig, dauernd mit KI-Anfragen zugespammt zu werden! KI Handel macht im Kontext der SPielmechaniken überhaupt keinen Sinn, weil das Einkommen von betrieben kommt und Waren eigentlich eher "stören" bzw will man sie loswerden, damit man weiterproduzieren kann. So ist eigentlich der Handel ausgelegt.

8,
Keine Langzeitmotivation. In dem Punkt hat mich noch keine einzige WiSim überzeugt, weil meist baut man im Sandbox modus, irgendwann hat man alles gesehen und das wars. Was ich machen würde ist es das Prinzip von "Cookie Clicker" anzuwenden: Nach erreichen eines Ziels kann man neu starten und startet mit verbesserten Vorraussetzungen. In einer WiSim könnte das so aussehen: Es gibt ein Charactersystem, welches dem eigentlichen Spiel übergeordnet ist. Spielt man nun ein normales "endlosspiel" wird man immer größer und stärker, aber das Spiel wäre so designed, dass man irgendwann an die Grenzen des Wachstums stösst(denn Selbstregulierungseffekte würden unbegrenztes Wachstum unmöglich machen) und wenn man dann das Spiel dauerhaft beendet, bekommt man "Erfahrungspunkte", welche man dann in seinen "Charakter" steckt, sodass man im nächsten Spiel bessere Vorrasusetzungen hat und eine höere Wachstumsgrenze erreichen kann und vielleicht mit einer bestimmten "Skillung" einen anderen Produktionszweig bevorzugt. So in der Richtung würde ich Langzeitmotivation in ein Aufbau- oder Wirtschaftsspiel bringen.

noch eine Kleinigkeit:
9,
Warum die seltsame Anzeige der Bevölkerungszahl? Was soll das? Es gibt absolut keinen Grund, warum man nicht in kleiner Schrift die vollständiege Bevölkerungsanzahl anzeigen soll, statt einer Zahl wo zB "1" eine Bevölkerrung von 100-1000 ist.


Alles in allem muss ich sagen, das Spiel hat am Anfang extrem Spass gemacht, aber ab dem Midgame treten einfach zu viele Designfehler zutage, sodass ein komplettes Durchspielen uninteressant ist...
Grand Age of Mediaval ist für mich ein typisches Spiel wo ich mir denke, dass die Developer entweder totale Casuals sind oder das Spiel eigentlich nie wirklich gespielt haben. Ich wundere mich immer wieder: Die Leute die PC-Spiele machen müssen doch richtig gescheite Menschen sein. Ich kann das nicht. Programmieren und Grafiken erstellen ist richtig schwer. Warum aber gibt es dann eigentlich nie Spiele, die wirklich gut durchdacht sind und Spielmechaniken haben, die sinnvoll aufeinander abgestimmtsind? Ich verstehe das nicht!

Gerade bei den Wirtschaftsspielen ist es IMMER so:
-Casualfrass mit dumpfen Spielmechaniken ODER
-Mikromanagement Hölle (also wo irgendwann die Übersicht flöten geht)
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#27
wirklich Ernst kann ich hier das geschriebene nicht nehmen . Klingt eher nach rumgetrolle .
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#28
(11-02-2016, 08:18 AM)de la Haye Wrote: wirklich Ernst kann ich hier das geschriebene nicht nehmen . Klingt eher nach rumgetrolle .

70 Zeilen Troll-Kritik also. Und eine Zeile Troll-Feststellung. Diese Scheiß-Überheblichkeit ist das Problem!
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